Vortrag 4 – To err is human: (Wie) können wir Fehler vermeiden?

Hintergrund

Im Jahr 1999, also vor  20 Jahren, erschien die Studie „To Err is Human: Building a Safer Health System“. Das Studienergebnis, dass jährlich in den USA zwischen 44.000 und 98.000 Todesfälle durch vermeidbare medizinische Behandlungsfehler zustandekommen, führte damals zu vielen Diskussionen und Bekenntnissen zur Relevanz des Themas für Gesundheitssysteme. Mit „Crossing the Quality Chasm: A New Health System for the 21st Century“ erfolgte 2001 ein Follow-up. Seither wurden vielen Initativen und Programme zur Verbesserung der Patientensicherheit und Risikoreduktion durchgeführt. Nationale Beispiele wären etwa die Etablierung von CIRS-Systemen oder die Choosing-Wisley-Initiative.

Ziel

In unserem Programmpunkt am JAM19 möchten wir für unsere KongressteilnehmerInnen einen Überblick liefern, inwiefern sich in den vergangenen 20 Jahren die Bereiche Patientensicherheit bzw. Risiko- und Fehlermanagement in der Medizin verändert haben. Dazu möchten wir ExpertInnen einladen, die aus unterschiedlichen Zeitbereichen zwischen 1999 und 2019 ihre persönlichen Erfahrungen und wissenschaftliche Daten einbringen können.