WS4.1 – Polypharmazie

Hintergrund

Nicht zuletzt aufgrund der demographischen Entwicklung stellt die Polypharmazie bzw. Polymedikation (Einnahme von über 5 Medikamenten täglich) eine zunehmende Herausforderung in der Allgemeinmedizin dar. Der Umgang damit ist das “täglich Brot” der Hausärzte und eine der wichtigsten Kernkompetenzen z.B. in der Betreuung geriatrischer Patient_innen. Leitlinien sind dabei zwar mitzudenken – dennoch muss die Beibehaltung oder auch die Reduktion begründet und von Fall zu Fall entschieden werden. Die geschieht durch die Kenntnis der Patient_innen, ihrer Krankenkarriere und basiert auf der aus der Langzeit-Betreuung erwachsenen Vertrauensbasis.

Methoden

Im Rahmen von Fallbeispielen sollen Möglichkeiten und Werkzeuge zum Umgang mit Polypharmazie kennen gelernt werden und bezogen auf diese Fälle ein “Abgleich zwischen Evidenz und Patientenwohl” stattfinden.

Ziel

Kennenlernen von Tools und Leitlinien zur Reduktion von Übermedikation, Brückenschlag zwischen Evidenz und Patientenwohl/Praxis

 

Skills
Ort: Konferenzsaal Datum: 14. Oktober 2018 Zeit: 9:30 - 11:00 Jochen Schuler Michael Wendler